Montag, 5. Februar 2007
perspektivlos, bin ich in der (neuen) unterschicht?
in den letzten tagen wirt mir immer bewuster wie perspektivlos mein leben zur zeit eigendlich ist.
ich bin 22 und habe im grundgenommen nix auser dem bissel krampel in meinem 6m² zimmer, für das ich 80€ bezahle. meine zukunft sieht ziemlich dunkel aus, ohne schulabschluss und mit einem lebenslauf in dem nix drinsteht befinde ich mich in einem strudel der sich immer enger um mich schnürt. wenn man erstmal aus der gesellschaft rausgefallen ist ist es sehr schwer wider anschluss zu bekommen. ok, ich bin jetzt auch nicht unbedingt der ärmste, ich habe meine 300€ schwartz im monat und das ganse jahr bin ich noch über meine mutter versichert, aber die perspektive habe ich schon verloren. ja ja, viele von euch werden sagen zja selbst dran schult und damit habt ihr vielleicht recht, aber nur zum teil. denn an meiner misere bin ich eben nicht nur selbst schult, den bären anteil, trägt wohl gerade die geselschaft die mich jetzt dafür verantwortlich machen will.
ich muss wohl gans vorne anfangen damit ihr versteht was ich meine. also mein abstig in die unterschicht begann wohl zum großen teil in der grundschule.
im kindergarten bewertete man mich noch ungefär so ; aufgewektes kind mit großer neugire und schnellem verständnis für sachverhalte.
in der 1. klasse war dann schon die lehrerin nicht mehr so zufrieden. da war ich der der in deutsch nicht mit kommt. deswegen machte ich die erste klasse auch zweimal, doch es wurde nicht besser. als ich dann in der zweiten klasse immer noch nicht schreiben konnte wolte man mich in eine sonderschuhle steken.
die von der sonderschule wollte mich nicht, weil die psyshologen dort sagten jemand der wie ich eine so hohe aufnahme und problemlöse fähikeit habe solle aufkeinen fall in eine sonderschule.
ich sollte in deutsch förder untericht weil eine legastenie festgestellt wurde. doch in meiner grundschule gab es einen solschen förderkurs nicht. also, lisen sie mich einfach drotz 6 in deutsch versetzen und ich kahm auf die hauptschule.
auf der hauptschule stepelte man mich auch einfach, wie auch zufor in der grundschule als faul ab und lies mich einfach vergammeln. so dümpelte ich von klasse zu klasse bis ich so frustriert war von der gansen "du bist faul, du bist dumm" leier, das ich einfach nicht mehr wollte. das war dan so mit 13 14 und ich hab auch dann und an mit drogen experimetirt, ja und wie das dann so ist, wenn jeder denkt man sei faul, dann wirt mans halt auch irgend wann.
ich bestand zwar die hauptschule aber nur weil sie mich einfach nicht durfallen lassen konten weil ich in abnderen fächern so bestechend gut war das ich in allen haupt fächern ne 4 bekam, das bedeutet drotz einiger 2er ein 4er durchschnitt.
mit einem 4er schnitt und einem solchen lebenslauf ist dann die changse auf arbeit pase.
nunja mit 15 hat mich das nicht weiter gestört, ich habe ma hir un ma da gejoped und hatte immer genug kohle um mir ein zimmer essen und etwas kiff zu besorgen. doch heut???
naja ich sitzte hir und weis das meine perspektiven gleich null sind eine lehre zu machen, denn meine lekastenie ist zwar bedeutend besser geworden doch die rechtschreibung genügt bei weitem nicht um in englich oder deutsch, im schriftlichen teil auf einen grünen zweig zu kommen. so sind meine chansen das ich selbst wenn ich eingesteld werden würde die schule einer lehre zu bestehn.
naja aber wem erzäl ich das. das bedeutet sozialhilfe und mini jops für den rest meines lebens. und jeder der schon mal arbeitzlos war weis das ist kein zucker schleken.

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